Blockstöckchen, Extras

Freitagsantworten #6

Heute gibt es mal wieder ein paar Antworten auf die Freitagsfragen meiner lieben Freundin brüllmaus.

Viel Spaß beim Lesen!

(Ja, ich schreibe ganz bald über meine neue Arbeit. Versprochen!)

1.) Bist Du schon in Weihnachtsstimmung?

Auf jeden Fall!

Und das ist völlig untypisch für mich.

Normalerweise ignoriere ich das ganze Brimborium, hasse Deko und verpenne es bis fast zuletzte Geschenke zu kaufen.

Doch nicht in diesem Jahr!

Ich habe bereits Geschenke für mich und Männchen, meine Mutter und meine Großeltern, worauf ich sehr stolz bin.

Außerdem habe ich echte Deko gekauft, nämlich ein baumförmiges Schild mit der Aufschrift „We wish you a merry christmas and a happy new year“ und ein kleines Blechhäuschen, in das man ein Teelicht stellen kann.

Was wir natürlich nicht tun, weil wir 3 bepelzte Raubauken haben, die hier wahrscheinlich alles in Brand setzen würden.

Wir stellen ein untrves LED-Licht hinein.

Uh! Und wir haben Fensterbilder dieses Jahr.

Ich hab sie mir gewünscht, Männchen hat sie abgenickt und dann habe ich (ICH! Die Deko-Null vor dem Herren!) sie persönlich angebracht.

Plätzchen hab ich auch ganz viele schon gebacken.

Zum Beispiel die aus Türchen Nummer 5 von Brüllmaus‘ Adventskalender (Ausprobieren!)

2.) Machst Du große Geschenke zu Weihnachten?

Nur ein großes.

Für Männchen und mich gibt’s dieses Jahr einen Wäschetrockner, der ist (für unsere Geschenkverhältnisse) echt teuer, aber sehr sinnvoll.

Ansonsten bewegen sich meine Geschenke so im Rahmen von 20 bis 30€ pro Person.

Das wird erst viel, wenn ich darüber nachdenke alle zu addieren >.<

3.) Wie feierst Du dieses Jahr?

Wie schon die letzten beiden Jahre verbringen Männchen und ich das Weihnachten allein.

Wir werden wohl lang schlafen, ausgiebig frühstücken, was tolles zum Mittag kochen und dann nachmittags in die Messe gehn.

WAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAS?

Du und KIRCHE?

Naja, eigentlich ist es mehr: ich und Musik, ich und Weihnachtslieder, ich und Spaß am Singen.

Mehr als: Geil! Krippenspiel!

Männchen geht aus Sympathie zu mir mit, setzt sich brav daneben und zündet mit mir eine Kerze an für unsere Wünsche.

Danach werden Geschenke ausgetauscht, es gibt wieder was leckeres zu essen und dann abends werden wir einen Weihnachtsfilm gucken.

Charlie und die Schokoladenfabrik zum Beispiel, oder Troia.

Oder Krabat 🙂 Mal schauen.

4.) Die Wahl der Qual: Würdest Du lieber einem Kind eine hübsch verpackte aber leere Schachtel schenken oder keine Geschenke bekommen?

Tja, liebe Kiddies, es gibt wohl dieses Jahr nur Geschenkpapier mit Pappkarton.

Ein Weihnachten ohne Geschenk für mich seh ich nämlich leider nicht ein 😉

Jedes Jahr an Weihnachten denke ich an das Weihnachhten zurück, bei dem ich im Rehazentrum war, nachdem ich dem Tod das erste Mal vom Schippchen gehüpft bin und rechne nach, wie viel Zeit ich seitdem gut gemacht habe.

Meine Nachspielzeit sozusagen.

Und für das weitere Jahr, was ich geschaffte habe, ohne den Löffel abzugeben, tja, da schenke ich mir traditionell etwas.

Irgendetwas Kleines, etwas, von dem meistens nur ich weiß, dass es mir eine Freude bereitet.

Letztes Jahr war’s ein Seitenschläferkissen, dieses Jahr ein hornbeinaltes Computerspiel.

Der Gedanke daran ist der, einfach „Danke“ zu mir zu sagen, dafür, dass mein Wrack-Körper ein weiteres Jahr durchgehalten hat.

Und auf dieses Geschenk würde ich nie nie niemals verzichten 🙂

 

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Dieses Leben

Abruptes Ende – letzter Eintrag zu Dieses Leben

Den letzten Eintrag zu meiner letzten Arbeitsstelle habe ich am 4.11. geschrieben.

Und am 6.11. habe ich das Handtuch geworfen.

Mit diversen Beschwerden kam ich zu meinem Arzt und ging mit dem, was ich brauchte, dem gelben Schein.

Dreieinhalb Wochen kurierte und pflegte ich mich, sortierte meine Angelegenheiten und bereitete mich auf meine neue Arbeit vor.

Am letzten Mittwoch fuhr ich zum allerletzten Mal auf Arbeit um mich zu verabschieden.

Meine Jungs und ich machten Fotos zum Abschied und versprachen uns gegenseitig uns wiederzusehen.

Ich ließ Muffins und Süßigkeiten und Energy-Drinks da, weil ich weiß, was sie beim Arbeiten brauchen.

Mit einem mulmigen Gefühl ging ich ein letztes Mal durch den Einkaufsmarkt.

Dann ging ich.

Und nun fahre ich jeden Morgen an der Ausfahrt zu meiner alten Arbeit vorbei und es fühlt sich seltsam an, nicht mehr abzubiegen.

Doch das wird vergehen.

Bestimmt.

 

 

 

 

 

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Extras

Adventskalender

Nur minimal verspätet möchte ich euch auf den Adventskalender meiner lieben Freundin Brüllmaus hinweisen.

Diesen findet ihr hier.

Dort öffnet sie an jedem Tag ein Türchen, wo ihr von ihr oder einem Gastblogger (zum Beispiel mir 🙂 ) einen Blogeintrag findet.

Die Türchen reichen von Youtube-Videos über Bastelanleitungen zu Denk-Anstößen.

Ich fand den schon immer toll und freue mich jeden Tag aufs Öffnen 🙂

Also seid dabei.

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Blockstöckchen

Neue Freitagsfragen

Da ich mich zur Zeit zuhaus auf meiner Couch etwas langweile: hier ein paar Antworten auf brüllmaus‚ neue Freitagsfragen:

1.) In welchen Punkten gleichst Du Deinen Eltern?

Interessante Frage, worauf genau bezieht sie sich?

Auf das Aussehen (ich hab die Hakennase aus der Familie meines Vater und die riesen Hupen aus der Familie meiner Mutter)?

Auf Begabungen (ich kann toll mit Chemie umgehen wie meine Mama)?

Oder auf Vorlieben (ich bin eine Leseratte wie mein Papa)?

Obwohl ich es mir nicht eingestehen möchte, habe ich zusätzlich zu den obigen Punkten viel mit meiner Mutter gemeinsam, zum Beispiel lasse ich bei Pizzen immer den Rand übrig.

2.) Kannst Du gut vorlesen?

Ja, ich denke schon.

Es ist aber einige Jahre her

Stimmt nicht.

Ich lese Männchen gern meine Blogeinträge vor, damit er sie nicht lesen muss und ich nicht das gleiche, was ich euch allen erzähle ihm nochmal erzählen muss.

Außerdem lese ich ihm gerne witzige Sprüche vor 🙂 und eben Sachen, die ich gerade im Netz lese.

Ein Buch hab ich glaub ich das letzte Mal letztes Jahr vorgelesen, als ich babygesittet habe.

Ich mache bei verschiedenen Figuren verschiedene Stimmen 😉

3.) Welche Tageszeit ist Dir am liebsten?

Spätabends so zwischen 23 Uhr und 0 Uhr 30.

Das ist meist die Zeit, zu der wir zu Bett gehen und meistens ist es die einzige Zeit, die nur mir gehört.

Dann nämlich, wenn Männchen sich umdreht und schläft und ich noch wach bleibe und lese 🙂

4.) Die Wahl der Qual: Würdest Du lieber 4 Jahre lang ins Gefängnis gehen für etwas, das Du nicht getan hast oder mit etwas Schlimmen davonkommen, jedoch immer mit der Angst leben, dass Du erwischt wirst?

Nichts ist schlimmer als ein Leben in Angst.

Wirklich.

Egal, ob ich schuldig oder nicht schuldig bin – 4 Jahre sind keine Ewigkeit, die sitz ich ab.

Auch, wenn ich danach wieder allein bin und dieses Label „gesessen“ habe, ich schaff das schon.

Außerdem hat man danach etwas, worüber man erzählen und schreiben kann.

Und das ist doch besser als keine Nacht mehr zu schlafen und bei jeder Polizeisirene zusammenzuzucken.

🙂

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Blockstöckchen, Extras

Freitagsantworten (am Samstag)

Hier kommt wieder ein Blogstöckchen von unserer geliebten Brüllmaus.

Eigentlich wollte ich gar nicht antworten, doch die letzte Frage hat mich so gereizt, dass ich jetzt doch lieber schreibe, statt weiter Gilmore Girls zu schauen 🙂

 

1.) Unabhängig vom jetzigen Partner: Würdest Du es (noch) einmal mit Deiner Jugendliebe probieren?

Äh Bäh, nee.

Lustigweise hab ich davon neulich mal geträumt, ich hatte Sex mit ihm, obwohl ich noch verheiratet war in diesem Traum. Danach traf ich ihn in einem Café und er erzählte mir, seine Mutter bestünde darauf, dass ich meinen Mann für ihn verließe.

Das sagt ungefähr alles über ihn aus, finde ich.

Auch über den letztendlichen Grund, warum ich Schluss gemacht habe.

Seine Mutter hat mir ein Schwiegermutter-Trauma verpasst, was ich nie überwunden habe.

Daher absolut: Nein.

2.) Kannst Du Streit gut aushalten?

Nein, kann kein Empath. Ich auch nicht.

Ich rette mich, wenn es ein sinnloser nerviger Streit mit Menschen ist, die mir nichts bedeuten (zum Beispiel meine Chefin oder ungeliebte Kollegen), oft in meine Gedanken.

Dort führe ich sie dann sämtlichen Foltermethoden zu, die mir einfallen.

Also nein, kann ich nicht.

3.) Worauf verwendest Du viel Zeit?

Arbeit.

Zu viel Zeit, aber daran arbeite ich gerade.

Nächster Punkt.

4.) Die Wahl der Qual: Wärst Du lieber berühmt während Deines Lebens aber vergessen nach Deinem Tod oder unbekannt während Du lebst und unvergessen nachdem Du stirbst?

Tatsächlich war diese Frage diejenige, die mich am meisten zum Schreiben angeregt hat.

Ganz klar, ich will unbekannt (und frei von Zwängen) leben und nach meinem Tod unvergessen sein.

Wie grauenvoll oft habe ich über meinen Tod nachgedacht.

Und immer häufiger denke ich dabei an die Menschen, die ich zurücklasse.

Immer häufiger will ich ihnen etwas dalassen, etwas hinterlassen von mir.

Es muss nichts Großes sein, vielleicht nicht mal etwas Körperliches.

Nur ein Gedanke, eine Handlungsweise, eine Denkart.

Sodass in 10 oder 20 Jahren immernoch jemand sagt:

Ja, genau so hätte engelchenve es auch gesagt/getan/gedacht.

Meine Urgroßmutter ist gestorben in dem Jahr, in dem ich Männchen kennenlernte.

Das war 2011.

Doch immernoch wirkt ihr Wesen nach.

Wie damals als wir Finchen adoptieren wollten und die Katzenaufzieherin fragte:

Sie kennen wohl die Hildegard? (wir hatten denselben Nachnamen)

Und dann erzählte sie mir über meine Urgroßmutter und wie sie im Tierschutz Katzen eingefangen und kastriert hatten.

Wenn sie genauso tierlieb sind, wie sie, dann habe ich da überhaupt keine Bedenken.

Sowas kann man sicher nicht weitervererben, aber ja, ich bin auch so tierlieb wie meine Oma.

Ihr Wesen hat noch viele Jahre nach ihrem Tod nachgewirkt und ich habe Finchen bekommen ❤

So soll es sein.

Die Menschen sollen an mich denken, wenn ich nicht mehr da bin.

🙂

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Arbeit, Dieses Leben

Deine Mutter ist kaputt, aber du bist es (auch)

Ich habe vor fast einem Monat gekündigt.

Wir schrieben den 9.10., es war ein Tag nach meinem Geburtstag und inzwischen wissen alle, bis auf die neue Apothekerin, dass ich am 30.11. meinen letzten Tag in der Apotheke habe.

Auch meine Chefin.

Und die war ja überhaupt nicht amused darüber.

Und nun lässt sie mich das deutlich fühlen.

Vorher – also in der prä-Kündigungszeit – da war alles super, was ich gemacht habe.

Prima Dienstplan, prima Einkauf, prima Arbeit.

Jetzt ist alles Scheiße, was ich mache.

Wieso sind heute so viele Leute hier eingeteilt? Es ist doch fast nichts los!

– sagt sie und wirft mir damit vor, ich hätte vor 6 Wochen doch wissen müssen, dass an diesem Donnerstag, anders als an all den anderen Donnerstagen, halt keine 300 Kunden, sondern nur 150 kommen – obwohl wir nicht Monatsende haben und das Wetter gut ist.

Neulich hat sie sich mit meinem einen PTA angelegt, der als Ausgleich für 2 volle 12 Stunden Samstage einen Brückentag bekommen hat.

Ja, an dem Tag waren wir, das war abzusehen, zu wenige.

Aber er hatte da einen Termin, also hab ich ihm freigegeben.

Wehement hat sie ihn aufgefordert, er müsse trotzdem zur Arbeit kommen.

Es ging bestimmt eine Viertel Stunde hin und her und endete damit, dass die Chefin zu ihm sagte, solche Ausgleichstage würde es, wenn sie den Dienstplan demnächst macht, nicht mehr geben.

Ich zähle jetzt nur noch die Tage, bis der PTA auch kündigt, weil lange wird er sich das nicht mehr bieten lassen, auch, wenn er träge und eigentlich zu faul ist, sich einen neuen Job zu suchen.

Ich zähle übrigens auch die Tage rückwärts.

Heute ist der 4..

Noch 36 Tage bis ich nicht mehr auf Arbeit gehn muss.

Männchen und ich sind am Dienstag probehalber in meine neue Apotheke gefahren.

30 Minuten haben wir gebraucht.

Ich habe also demnächst also eine Stunde pro Tag um Hörbücher zu hören oder laut im Auto zu singen.

Mal schauen, wie das wird 😀

Leider ist es in den letzten Tagen auf Arbeit immer anstrengender und stressiger geworden, auch, weil meine schwangere Kollegen, die ja noch nie die schnellste war, jetzt alles im Zeitlupentempo abzuarbeiten scheint und ich in die neue Kollegin, die am 1.11. angefangen hat bei uns zu arbeiten, gerade noch einarbeite.

Und das ist gar nicht so einfach, weil sie Gegenwehr leistet und schon mindestens ein Jahr nicht mehr in der öffentlichen Apotheke gearbeitet hat.

Meine Jungs mögen sie beide nicht besonders und ich kann das nachvollziehen, aber es kümmert mich nicht mehr, denn (yeah!) 36 Tage sind nicht die Welt.

Ob ich allerdings noch die vollen 36 Tage auf Arbeit durchhalte, weiß nicht nicht.

Ich hab so gut wie jeden Tag Magenschmerzen, wenn ich auf Arbeit gehe und in den letzten 4 Tagen hatte ich grauenhafte Rückenschmerzen, wie damals kurz vor der Hochzeit.

Männchen meint, ich soll zum Arzt gehen, aber ich wollte nie, dass es so endet.

So feige, mehrere Wochen vorm Ende.

Aber ich muss nicht auf mir und meiner Gesundheit rumtrampeln lassen, wie damals bei everpharma.

Ich bekomme keinen Orden dafür, dass ich so tue, als würde es mir alles nichts ausmachen.

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Extras

Paris

Diesen Eintrag bin ich euch schudig geblieben, weil es in letzter Zeit beruflich bei mir so turbulent zuging.

Vor langer Zeit, als ich noch Fräulein v.E. und nicht Frau E. und bevor ich ins Exil ging, da fragte mich Männchen, wohin ich gerne mal reisen würde.

Mein Blick schweifte umher, wurde glasig und ich murmelte

Disneyland

Jeder hätte an dieser Stelle gelacht.

Männchen nicht.

Ich erzählte ihm davon, wie ich früher auf den Videokasetten der Disneyfilme Werbung fürs Disneyland gesehen und meine Eltern gefragt hatte, ob wir da mal hinfahren könnten.

Es gab immer die selbe Antwort

Nein, zu teuer.

Ich erzählte es ihm und er sah mich an und sagte:

Wir sind erwachsen. Wir können tun und lassen, was wir wollen.

Also fahren wir ins Disneyland.

Das war vor hundert Jahren, knapp.

Damals im 6. oder 7. Semester des Pharmaziestudiums war jede Reise außerhalb der Heimatstadt ein finanzieller Akt, doch wir waren mit wenig zufrieden.

Doch der Weg bis Paris war lang.

Im 7. Semester, als ich einwilligte Männchens Frau zu werden, konnten wir in den Semesterferien nicht wegfahren, weil ich meine Wahlpfichtarbeit schrieb und das meine gesamte Zeit beanspruchte (und alle meine vom Studium noch verbliebenen Nerven).

Im 8. Semester opferte ich all meine Zeit dem 2. Staatsexamen (und begann diesen Blog).

Im Frühjahr 2015 konnten wir nicht nach Paris reisen, denn ich war in Berlin bis Herbst 2015, wo ich dann Examen machte und begann auf unsere Hochzeit zu sparen.

Die Flitterwochen 2016 konnten wir nicht in Paris machen, weil da gerade Fußball-WM war (alle Hotels waren ausgebucht und doppelt so teuer wie zu jeder anderen Zeit).

Und dann kam dieses Jahr!

DAS JAHR!

Da es bei mir sehr schwierig ist und war und noch bis Ende November bleibt, haben wir uns entschieden nur für ein verlängertes Wochenende nach Paris zu reisen.

Das war viel zu kurz!

(Waren Sie schon mal in Paris?)

Was für eine bezaubernde Stadt!

Ich war begeistert.

Sie ist wie Berlin (vermutlich mochte Männchen Paris deshalb nicht so sehr wie ich).

Wir reisten mit dem Zug an und schliefen in einem Hotel mitten in der Innenstadt nur 10 Minuten von Notre Dame entfernt.

Und ich liebte es.

Wir reisten Donnerstag an und gingen abends esssen, ich, bewaffnet mit einem kleinen Reiseführer, den mir meine Chefin geschenkt hatte (vermutlich um mich bei Laune zu halten).

Das Essen war großartig.

Wir waren jeden Tag in einem anderen Restaurant oder Café.

Es war zauberhaft.

Am Freitag dann war der große Tag.

Wir reisten mit einem (ziemlich verspäteten) Bus ins Disneyland und erfüllten mir meinen Kindheitstraum.

Ich kann diesen Ausflug jedem empfehlen, der Kinder im Alter von 4 bis 8 Jahren hat 😀

Überall laufen Disneyfiguren rum, man kann Maus-Ohren kaufen (ohja, ich habe jetzt welche!), es gibt Themengebiete zu verschiedenen Filmen und ganz ganz tolle Karussells.

Der Eintritt und alles, was man im Park kaufen kann, ist leider happig teuer, doch das konnte uns ja egal sein – wir sind ja erwachsen 🙂 wir wurden nicht von einem quengelnden Kind geärgert, sondern durften uns einfach kaufen, was wir wollten und damit waren wir glücklich.

Wir blieben bis abends und sahen uns die tägliche Parade der Disneyfiguren an und waren dann müde und wollten wieder heim…

Doch unser Bus tauchte nicht auf 😀

Wir zusammen mit der gesamten Reisegruppe, die mit uns angereist war, waren gestrandet.

Wir versuchten telefonisch jemanden von der Reiseagentur ausfindig zu machen, doch alle Mühen waren vergeblich.

Am Ende fuhren wir mit dem Zug zurück nach Paris, was auch kein Problem, nur ärgerlich war, weil es viel günstiger war, als die Busfahrt und, weil wir noch ein Ticket kaufen mussten 🙂

Am Samstag hatten wir eine Paris Sightseeing Tour gebucht mit einem Bus mit Audio Kommentar, die Busse waren doppelstöckig und oben offen, was uns zum Verhängnis wurde, als es anfing aus Eimern zu gießen.

Dafür hab ich alles abgeklappert, was touristisch wertvoll ist.

Aber ich finde ein Besuch reicht nicht aus um die ganze Schönheit dieser Stadt zu sehen, deswegen wollen Männchen und ich nächstes Jahr nochmal nach Frankreich reisen, dieses Mal vielleicht zuerst nach Paris und dann ans Meer?

Mal schauen, wohin unser Weg uns führen wird 🙂

 

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